Dein Hund soll nach einer Operation wieder auf die Pfoten kommen, er benötigt eine Bewegungstherapie oder Du möchtest ihm einfach eine Wellnessmassage gönnen? Dann bist Du hier genau richtig.

Wer schon einmal in den Genuss einer guten physiotherapeutischen Behandlung gekommen ist, weiß, welche tollen Erfolge damit erzielt werden können. Und nicht nur der Mensch bewegt sich zu wenig, zu einseitig oder ist verspannt, weil er sich eine falsche Haltung angewöhnt hat. Auch bei Tieren kann dies passieren und die Folgen sind ebenso vergleichbar, wie die Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun: 

Mit individueller Behandlung Verspannungen und Blockaden zu lösen, Schmerzen zu lindern, Fehlhaltungen zu korrigieren und unterstützend Muskulatur aufzubauen sind wesentliche Aufgaben der Tierphysiotherapie. Auch vorbeugend kann sehr viel getan werden.

Davon profitieren nicht nur Hunde, bei denen aufgrund bestimmter Veranlagung eventuell Probleme mit dem Bewegungsapparat zu erwarten sind, sondern auch ältere Hunde, und solche, die im Sport geführt werden. Und wenn es eigentlich nirgendwo zwickt oder zwackt, wird auch eine reine Wellness-Behandlung von den tierischen Patienten in der Regel sehr genossen.

Die Tierphysiotherapie kann in drei wesentliche Bereiche unterteilt werden, wenn auch die Grenzen teilweise fließend sind:

Manuelle Therapie

Hier wird – einfach übersetzt – mit der Hand gearbeitet. Zum Beispiel die verschiedenen Formen der Massage, Lymphdrainage, Gelenkmobilisation und Faszientechniken können darunter zusammengefasst werden. Die manuelle Therapie kommt vollständig ohne Geräte aus. Mit Patienten, die sich nicht gerne anfassen lassen möchten, üben wir dies geduldig und erarbeiten kooperatives Verhalten über positive Verstärkung.

Physikalische Therapie

Dazu gehört die Anwendung physikalischer Reize wie zum Beispiel Wärme und Kälte, Schallwellen, Elektrotherapie, Magnetfeldtherapie, Hydrotherapie und auch die Anwendung von Laserlicht. Einige der physikalischen Anwendungen können nach entsprechender Anleitung vom Hundehalter zuhause eigenständig fortgeführt werden. Soweit hierfür Geräte erforderlich sind, können diese bei Verfügbarkeit auch ausgeliehen werden.

Bewegungstherapie

Bewegung ist Leben! Ohne Bewegung kann ein Körper nicht gesund werden oder die Gesundheit erhalten. In der Physiotherapie wird unterschieden zwischen passiver und aktiver Bewegungstherapie, je nachdem, ob der Therapeut den Patienten bewegt, oder der Patient selbst (teilweise mit Unterstützung) die Bewegung aktiv durchführt. Hierbei kommen verschiedene Übungsgeräte, unter anderem auch ein Trockenlaufband, zum Einsatz.

Ergänzende Therapieformen wie Akupunktmassage, Akupunktur und Aromatherapie kommen ebenfalls zur Anwendung.

Ablauf der Behandlung

Grundsätzliches

Die Gründe, aus denen Du mit Deinem Hund zu mir kommen möchtest, können ganz unterschiedlich sein. Vielleicht möchtest Du ihn einfach mal physiotherapeutisch durchchecken lassen. Oder Du wünschst Dir Beratung zur Vorbeugung gesundheitlicher Probleme, oder Du hast ein älteres Tier, dem Du einfach mal etwas Gutes tun möchtest.

Falls Dein Hund jedoch bereits ein Problem in der Bewegung hat, denke bitte daran: Tierphysiotherapie kann und will eine tierärztliche Behandlung keinesfalls ersetzen!

Es sollte bei bestehenden akuten oder chronischen Erkrankung des Bewegungsapparates deshalb optimalerweise bereits eine tierärztliche Diagnose vorliegen, wenn Du zu mir kommst. Gerne nehme ich auch mit Deinem Tierarzt Kontakt auf, um die weitere Behandlung abzustimmen.

Du möchtest mit mehreren Hunden gleichzeitig zur Behandlung kommen?
Auch das ist grundsätzlich möglich. Im Sinne einer optimalen Behandlung ist es dann aber wichtig, dass das gerade nicht behandelte Tier sich ruhig verhalten kann, und den Ablauf der Behandlung am anderen Tier nicht stört.

Erster Termin

Der erste Termin dient einer ausführlichen Befundaufnahme und dem Aufbau gegenseitigen Vertrauens. Es ist wichtig, hierfür ausreichend Zeit und Geduld einzuplanen. Dein Hund soll Gelegenheit haben, die unbekannte Umgebung und mich als Therapeutin kennenzulernen.

Nach einer Befragung zur Lebenssituation des Tieres, zu den Haltungsbedingungen, bisherigen Erkrankungen und Behandlungen sowie möglicher vorliegender Diagnosen werde ich Deinen Hund in der Bewegung und im Ruhezustand untersuchen. Dabei werden zum Beispiel Auffälligkeiten im Gangbild, Beweglichkeit der Gelenke und Tonus der Muskulatur überprüft sowie mögliche Verspannungen, Gelenkblockierungen und Schmerzbereiche erfasst.

Im Rahmen des ersten Termins erfolgt dann eine Erstbehandlung sowie eine Anleitung für Dich, damit Du Deinen Hund – neben der physiotherapeutischen Behandlung – auch zu Hause optimal unterstützen kannst.

Der Therapieplan wird anschließend von mir auf Basis der Befundaufnahme erstellt. Für ein gutes Behandlungsergebnis sind je nach Beschwerdebild in der Regel 6 – 10 Folgebehandlungen notwendig. Auch hier ist jedoch immer die individuelle Betrachtung und eine Abstimmung speziell auf Deinen Hund und die jeweilige Lebens- und Haltungssituation notwendig. Wenig kooperative Tiere benötigen zum Beispiel häufig etwas mehr Zeit, um sich auf die Behandlung einlassen zu können. Es ist dann Geduld gefragt, denn in der Tierphysiotherapie wird nicht gegen den Willen des Tieres gearbeitet. Auch können sehr schwere Erkrankungen oder chronisch bestehende Probleme einen größeren Behandlungsumfang oder sogar eine Dauerbehandlung erfordern.

Den Therapieplan sowie alle therapeutischen Einzelmaßnahmen bespreche ich in jedem Fall ausführlich mit Dir.

Vor und nach den Terminen

Bitte unternimm mit Deinem Hund vor der Behandlung einen kleinen Spaziergang, damit er Gelegenheit hat, sich zu lösen. Direkt vor und nach einer Behandlung solltest Du Deinen Hund nicht füttern.

Hausaufgaben

Der nachhaltige Erfolg jeder tierphysiotherapeutischen Behandlung liegt in ihrer konsequenten Durchführung, und damit auch in Deinen Händen. Darum zeige ich Dir im Rahmen der Behandlung einige Techniken, die Du zur Unterstützung und Sicherstellung des Therapieerfolgs zu Hause anwenden solltest. Optimalerweise hältst Du Dir deshalb jeden Tag einen kleinen Zeitraum frei, in dem Du einige Übungen mit Deinem Hund durchführen kannst.

Du hast noch weitere Fragen?

Ruf mich gerne an oder hinterlasse mir eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Ich melde mich dann gerne bei Dir, beantworte weitere Fragen und gebe Dir Informationen rund um den Ablauf und die von mir angebotenen Therapieformen.

Bitte habe aber Verständnis dafür, dass ich auf Basis eines Telefonates keine Prognosen oder Behandlungsvorschläge erstellen kann. Dies ist seriös nur möglich, nachdem ich Deinen Hund kennengelernt und eine Befundaufnahme durchgeführt habe.

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